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Der Saarländer liebt das gute Leben, er ist ein Gourmet der nur in Restaurants der gehobene Klasse speist und französische Spitzenweine trinkt. In der Freizeit besucht er Galerien und Vernissagen geht ins Theater und hört Konzerte. Reiten, Tennis, Golf sind seine bevorzugten Sportarten. Soweit das eine Vorurteil, das andere Vorurteil: Die beiden Grundnahrungsmittel der Saarländer sind Schwenkbraten und Lyoner, (Fleischwurst) dazu trinken sie Karlsberg Ur-Pils. In der Freizeit werkeln sie am Haus oder arbeiten im Garten. Ihr Lieblingssport ist Fußball. Die Wahrheit liegt irgendwo in der Mitte. Das zum Grillen des Bratens erforderliche Equipment soll im Folgendem beschrieben werden:
dem Balkon hat es den Vorteil, daß er bei Regen und im Winter benutzbar bleibt. Als Feuerstelle für die Unterbalkontype dient eine ausrangierte Waschmaschinen-Trommel.
Nachbarschaftsstreit, wegen der Geruchsentwicklung während des Schwenkens ist äußerst selten, es sei denn, der Nachbar ist ein Zugereister und versteht nichts von unserer Lebensart.
Zutaten: * 300 g Schweinekamm pro Person, * Zwiebeln, * Pfeffer, * Salz, * Knoblauchzehen, * Paprika, * Muskat, * Lorbeerblätter, * Mein Schwager gibt auch etwas Senf dazu. Zubereitung: Das Fleisch von beiden Seiten kräftig mit der Würzmischung einreiben. Zwiebeln schälen, kleinschneiden. Das Fleisch in eine Schüssel legen, mit den Zwiebeln bedecken und ein bis zwei Tage im Kühlschrank aufbewahren.
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Es hat ca. 6700 Einwohner und wurde erstmals urkundlich im Jahre 1195 erwähnt. Vor der Industrialisierung lebten hier meist Bauern. Bis in die achtziger Jahre arbeiteten viele Bewohner auf Kohlengruben oder auf der Hütte in Neunkirchen. Spiesen ist reines Wohngebiet und mit wenigen Arbeitsplätzen.
eingebettet in malerisches Grün und alles sieht so friedlich aus. Doch dieses Kirchlein hat ein mächtiges Glockengeläut, das mehrmals am Tage die Gemeinde erzittern läßt. Dabei fallen einem alle Sünden ein, was ja wohl der Sinn der Sache ist. Besonders am Sonntagmorgen Punkt 7:45, wenn ich mich noch im Tiefschlaf befinde, weil ich wieder zu lange am Computer saß und spät ins Bett ging, erschallen die Glocken mit Macht und ich falle vor Schreck aus dem Bett. Aber sonst kann man hier gut leben. Der amtliche Name unseres Ortes lautet Spiesen-Elversberg. Wir, die Spieser, haben Elversberg eingemeindet. Unser Nachbarort entstand mit der Industrialisierung des Saarlandes. Seine Einwohner waren meist Zugereiste die in den umliegenden Betrieben Arbeit fanden. Bei uns dagegen lebten nur Ureinwohner mit bäuerisch-katholischer Kultur. Reibereien zwischen den Leuten waren also vorprogrammiert und führten auch schon mal zu handfesten Auseinandersetzungen. Böse Zungen meinten damals: "Man solle den Elversberg abgraben und Spiesen damit zuschütten". Weil Elversberg über kein Umland verfügte, waren die Grenzen seines Wachstums schnell erreicht. Vor der Eingemeindung war es der dichtbesiedelste Ort Europas. Nachdem wir das "Volk ohne Raum" zu uns genommen hatten, wählten sie Dank ihrer zahlenmäßigen Überlegenheit, einen der ihren zum Bürgermeister. Aber sonst vertragen wir uns gut.
Nach einem Unwetter im August 99 stand die City von Spiesen unter Wasser. Als sich "Abgesoffene" beim Bürgermeister beschwerten, - die Überschwemmung sei auch auf Baufehler seitens der Gemeinde zurückzuführen -, meinte er: " Ihr seit ja blöde ". Der Slogan des Bürgermeisters: " Das freundliche Rathaus " hatte hier keine Gültigkeit, denn die Sache spielte sich im Freien ab. Aber sonst sind die Leute hier freundlich. Am 01.02.2004 durften wir Bürger von Spiesen-Elversberg zum ersten Mal den Bürgermeister selbst wählen. Es war eine Personenwahl. Nun, wie zu erwarten, haben wir den Alten in die Wüste geschickt und einen Jüngeren gewählt. Der Junge will mit uns Bürgern zusammenarbeiten und mehr Demokratie wagen. Es kann also nur besser werden :-)
In unserer modernen Freizeitgesellschaft werden die tollsten Extremsportarten angeboten: Bungee-Jumping, Rafting, Hill-Climbing und wie sie alle heißen. Diese Freizeitbeschäftigungen kosten viel Geld und erfordern meistens eine teure Ausrüstung. Bei uns in Spiesen können Sie ganz kostenlos Abenteuersport betreiben. Alles was man an Ausrüstung braucht sind ein paar Schuhe mit Spikes. Der Sport heißt -Mainstreet-Crossing- und geht so: Man versucht zur Verkehrszeit die Hauptstraße zu überqueren. Wer die andere Straßenseite unbeschadet erreicht bekommt 100 Punkte. Extrapunkte gibt's, wenn man kleine Kinder und Alte mitnimmt. Ein Zebrastreifen würde das aufregende Spiel nur verderben. Hier die offizielle Webseite der Gemeinde Spiesen-Elversberg | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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